Wildfrüchte - Gesundheit zum Sammeln

Der späte Sommer und der Herbst sind die Zeit zum Sammeln von Früchten in freier Natur. Brombeeren, Holunder, Hagebutten sind an Wegrändern und Feldrainen zu finden, die Waldheidelbeere – wie der Name schon sagt – in Wäldern oder Berghängen.
Wildfrüchte zeichnen sich durch ihren hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt aus. Zudem beinhalten sie eine Vielzahl an sekundären Pflanzenstoffen, deren prophylaktische Wirkung u.a. gegen Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen unbestritten ist.


Bilder: Pixabay
Eberesche-Vogelbeeren
Die Eberesche oder Vogelbeere stellt geringe Ansprüche an den Boden, ihr Standort sollte jedoch luftig und sonnig sein. Man muss zwischen der gemeinen Eberesche und der süßen Eberesche unterscheiden. Die Früchte der gemeinen Eberesche schmecken bitter und sind für den frischen Genuss ungeeignet. Sie enthalten Parasorbinsäure, die in größeren Mengen zu Schleimhautreizungen, Erbrechen, Durchfall u.ä. führen kann. Kochen zerstört Parasorbinsäure größtenteils. Der bittere Geschmack hingegen kann durch Maßnahmen wie Einlegen in Essigwasser nur bedingt abgebaut werden.

Ab August können die roten bis orange-roten Früchte geerntet werden. Nach dem Waschen werden die Beeren sorgfältig von den Dolden abgezupft und weiter verarbeitet; sie können auch an Leinen zum Trocken aufgehängt werden.

Die Beeren werden auch als Zitronen des Nordens bezeichnet. Sie enthalten viel Vitamin C - 100 mg je 100 g, außerdem Provitamin A, Farbstoffe, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Sorbit u.a.

Die Früchte stärken das Immunsystem und wirken positiv auf die Verdauung.


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