Wildfrüchte - Gesundheit zum Sammeln

Der späte Sommer und der Herbst sind die Zeit zum Sammeln von Früchten in freier Natur. Brombeeren, Holunder, Hagebutten sind an Wegrändern und Feldrainen zu finden, die Waldheidelbeere – wie der Name schon sagt – in Wäldern oder Berghängen.
Wildfrüchte zeichnen sich durch ihren hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt aus. Zudem beinhalten sie eine Vielzahl an sekundären Pflanzenstoffen, deren prophylaktische Wirkung u.a. gegen Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen unbestritten ist.


Bilder: Pixabay
Waldheidelbeeren
Heidelbeeren (vaccinium myrtillus) gehören botanisch zu den Erikagewächsen. Sie werden ab Juli bis in den September gesammelt.

Sie sind besonders reich an Ballaststoffen, insbesondere Pektine. Zusammen mit Gerbstoffen (Tanninen) wirken diese gegen Durchfall. Gerbstoffe wirken adstringierend (zusammenziehend) und unterstützen Wundheilungen. Bestimmte Gerbstoffe können Entgiftungsvorgänge im Körper fördern und besitzen antioxidative Wirkung. Die rot-violette Farbe der Beeren weist auf einen besonders hohen Gehalt an Anthocyanen (Myrtillin) hin. In Verbindung mit Vitamin C und Eisen wirkt Myrtillin blutbildend. Procyanidine, diese sekundären Pflanzenstoffe gehören zu den Flavonoiden, können das Risiko für Harnwegsentzündungen senken.

Wegen der Gefahr der Kontaminierung mit Fuchsbandwurm in unseren Wäldern sollten Wildheidelbeeren möglichst nicht roh verzehrt werden.


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