Wildfrüchte - Gesundheit zum Sammeln

Der späte Sommer und der Herbst sind die Zeit zum Sammeln von Früchten in freier Natur. Brombeeren, Holunder, Hagebutten sind an Wegrändern und Feldrainen zu finden, die Waldheidelbeere – wie der Name schon sagt – in Wäldern oder Berghängen.
Wildfrüchte zeichnen sich durch ihren hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt aus. Zudem beinhalten sie eine Vielzahl an sekundären Pflanzenstoffen, deren prophylaktische Wirkung u.a. gegen Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen unbestritten ist.


Bilder: Pixabay
Hagebutten
Die Hagebutte (rosa canina) ist die Frucht der Wildrose. Ihre Sammelzeit ist der Herbst. Dann haben sich aus den weißen Blüten der Heckenrose die leuchtend roten Früchte gebildet.
Bei den Früchten werden die Blütenansätze und Stiele entfernt; je nach weiterer Verarbeitung die Früchte halbiert und die Kerne und Haare entfernt. Hagebutten werden u.a. zu Mus, Konfitüre, Saft oder Likör verarbeitet. Die Schalen der Hagebutte werden getrocknet als Tee verwendet.

Die Hauptwirkung der Hagebutte beruht auf ihrem Vitamin C-Gehalt: 100 g frische Hagebutten enthalten 400 - 5.000 mg Vitamin C!
Wegen ihrer Heilwirkung wird sie bei Erkältungen und gegen Frühjahrsmüdigkeit eingesetzt. Außerdem wirkt sie leicht harntreibend. Frisches Hagebuttenmus ist am wirksamsten. Ein Esslöffel davon deckt den Vitamin C - Bedarf eines Erwachsenen. Für das Mus werden die Früchte knapp mit Wasser bedeckt ca. 15 Minuten gekocht, nach dem Abgießen des Wassers wird das Mark in die Flotte Lotte gegeben. Heiß abgefüllt in Gläsern lässt es sich zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Zur längeren Bevorratung kann das Mus eingefroren werden.
Weitere Inhaltsstoffe sind B –Vitamine, Calcium, Magnesium und Flavonoide als sekundäre Pflanzenstoffe.


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